Palmsonntag bis Ostern in der Pallottinerkirche
Die liturgischen Feiern während der Heiligen Woche (Karwoche) werden musikalisch vom Kantor, dem Organisten, der Choralschola und dem Ensemble der gemischtstimmigen Schola in der Limburger Pallottinerkirche mit anspruchsvoller liturgischer Musik zum Klingen gebracht.
Zur "Feier des Einzugs Christi in Jerusalem" ist am Palmsonntag, 29. März 2026, 9:30 Uhr, in die Kirche der Gemeinschaft der Limburger Pallottiner eingeladen. Während des Konventamtes werden Gemeindelieder gesungen.
Am Passionssonntag, dem fünften Sonntag der österlichen Bußzeit („Judica“), werden in den Kirchen die Kreuze verhüllt. Damit soll angedeutet werden, dass Jesus bis zu seinem Einzug in Jerusalem nicht mehr öffentlich aufgetreten ist. Die folgenden Tage sind Tage der Zurückgezogenheit, über denen eine große Wehmut liegt. Es sind Tage des Gebets und der Stille. Mit dem Passionssonntag beginnt das Leiden des Herrn.
Der Komponist der modernen Romantik, Max Reger (1873-1916), hat für die Feier der Liturgie sechs Orgelwerke, Opus 145, darunter die „Passion“, geschrieben. Sie wird am Passionssonntag, 22. März 2026, 9:30 Uhr, die musikalische Form der Predigt (Homilie) während des Konventamtes sein und von Frank Sittel an der Orgel erklingen.Das verhüllte Kreuz am Passionssonntag erinnert an die Tränen Jesu über Jerusalem und die ganze Welt. Das Kreuz möchte auch daran erinnern, dass wir Christus im anderen sehen, denn da ist er verborgen gegenwärtig.
Am Karfreitag erfolgt die Enthüllung des Kreuzes. Das Kreuz wird verehrt, das Schandholz wird zum Siegeszeichen.
Die "Drei Österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn" gestalten der Kantor, die Choralschola und das Ensemble der gemischtstimmigen Schola in der Limburger Pallottinerkirche unter der Leitung von Wolfgang Haberstock musikalisch mit.
Am Hohen Donnerstag (Gründonnerstag), 2. April 2026, 20 Uhr, erklingen zur "Messe vom Letzten Abendmahl" Gregorianischer Choral, Liedsätze und Motetten von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594), Giovanni Croce (1557-1609), Hans Leo Hassler von Roseneck (1564-1612), Gregorio Allegri (1582-1652), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Joseph Anton Bruckner (1824-1896) in der Klosterkirche.
Die musikalische Gestaltung der "Feier vom Leiden und Sterben Christi" am Karfreitag, 3. April 2026, 15 Uhr, obliegt dem Kantor.
Am Karsamstag gedenkt die Kirche der Grabesruhe Jesu Christi. Sie erwartet mit Fasten und Gebet seine Auferstehung. Die Eucharistie wird nicht gefeiert.
Zur "Feier der Osternacht" ist am Samstag, 4. April 2026, 21 Uhr, in die Pallottinerkirche "St. Marien" Limburg eingeladen. Es erklingen Gregorianischer Choral, Antiphonen, Psalmen und Gemeindelieder.
Die feierliche Vesper am „Hochfest der Auferstehung des Herrn“ wird von der Schola des Missionshauses der Limburger Pallottiner am Ostersonntag, 5. April 2026, 17.30 Uhr, in der Klosterkirche musikalisch gestaltet. Es erklingen Gregorianischer Choral, Antiphonen und Psalmen. Die Leitung hat Wolfgang Haberstock.
In allen Gottesdiensten spielt Frank Sittel die Orgel.
Frank Sittel