Jährlich an Karfreitag frühmorgens um 06.00 Uhr treffen sich an der Kirche St. Johannes der Täufer zahlreiche Gläubige aus Elz und den umliegenden Nachbargemeinden, um schweigend in einer Prozession zur Mordschau im Elzer Wald zu pilgern.
In einer von Krisen und Unfrieden geprägten Zeit erhält der Pilgergang am Karfreitag, vor allem durch das Element des Schweigens sowie den meditativen Charakter, eine große Bedeutung. Hunderte von Gläubigen nehmen an dem Schweigemarsch teil.
Offensichtlich spricht diese Form des Gottesdienstes viele Menschen an.
An der Gebetsstätte unter dem Kreuz feiern die Wallfahrer einen Wortgottesdienst im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi.
Die Schrifttexte, Gebete und Lieder beim Wortgottesdienst erinnern dabei immer an die Passion Jesu und den heilbringenden Tod unseres Heilands und Erlösers.
Die Texte der Andacht sind von der Kolpingsfamilie Elz vorbereitet.
Ein herzliches Dankeschön!